Arztpraxis: Zahlt sich Qualität aus?
Unter Qualitätsmanagement versteht man die systematische Ausrichtung und Steuerung aller Aktivitäten eines Unternehmens auf die Qualität, also auf das Erfüllen von Patientenwünschen.
Aber zahlt sich die Einführung eines Qualitätsmanagement in Praxen auch aus? „Die Einführung eines QM-Systems rechnet sich für Ärzte in vielerlei Hinsicht“, sagt ifsec-Geschäftsführer Dr. Michael Jochemczyk, „denn beim Qualitätsmanagement handelt es sich um eine wirksame Strategie, um Kosten zu senken und höhere Marktanteile zu erreichen“.
Eine Vielzahl von Zertifikaten und die Einführung von Qualitätsmanagement-Systemen zeigt die zunehmende Bedeutung von Qualität in der ärztlichen Praxis. Dabei profitieren Mediziner nicht nur durch ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Mitbewerbern, sondern QM-Systeme sind eine Voraussetzung für optimierte Geschäftsprozesse, eine bessere gesundheitliche Versorgung und letztendlich auch für zufriedenere Patienten.
„Nachweislich lassen sich durch Qualitätsmanagement-Programme die Unternehmensgewinne und Umsätze steigern sowie ein größeres Wachstum erreichen“ so Jochemczyk weiter. Praxen die Wert auf Qualität legen, entwickeln sich besser als Vergleichspraxen ohne Qualitätsmanagement.
Die bessere wirtschaftliche Performance stellt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Denn im zunehmen Wettbewerb lässt sich der Gewinn einer Praxis nicht nur durch Personalabbau kompensieren. Stattdessen spielen mittel- bis langfristig Leistungsvorteile eine größere Rolle beim Wachstum einer Arztpraxis. Der Qualität der ärztlichen Versorgung kommt eine entscheidende Rolle im Wettbewerb zu.
