Mitarbeiterbefragung im Qualitätsmanagement
Verbesserungen im laufenden Praxisbetrieb sind ohne das Engagement der Mitarbeiter nicht zu realisieren. Deshalb kommt der Mitarbeiterbefragung ein hoher Stellenwert innerhalb eines praxisinternen Qualitätsmanagements zu. Aber worauf kommt es an?
Fragebogen entwickeln
Um die Ergebnisse der Befragung vergleichbar zu machen, sollte zunächst ein standardisierter Fragebogen entwickelt werden. Themen einer Mitarbeiterbefragung sind beispielsweise Arbeitszeit, Arbeitsanforderungen, Ressourcen, Führung aber auch Gesundheitsschutz sowie die Qualität der Therapie und Behandlungen. Ziel ist es, Arbeitsprozesse zu verbessern und die körperliche und psychische Arbeitsbelastung der Mitarbeiter zu reduzieren. Auch der Patient profitiert davon: Geringere Wartezeiten und mehr Service resultieren aus optimierten Arbeitsabläufen.
Die Mühe lohnt sich
Eine Befragung ist aber nur dann sinnvoll, wenn sie zeitnah ausgewertet wird. Die Ergebnisse müssen bewertet und als Verbesserungsvorschläge in einen Maßnahmenkatalog münden. Nur so lassen sich effektiv organisatorische Veränderungen bewirken. Aber auch der Umgang mit Patienten lässt sich so dokumentieren und verbessern.
Einmal ist keinmal
Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken, muss die Mitarbeiterbefragung in regelmäßigen Abständen erneut durchgeführt werden. Es dann lässt sich prüfen, ob der erarbeitete Maßnahmenkatalog auch tatsächlich umgesetzt wurde. Dabei sollte man nicht zu viel auf einmal erwarten. Strukturelle Änderungen brauchen Zeit und lassen sich manchmal nur schrittweise umsetzen. Deshalb ist es entscheidend, dass man mit der Umsetzung eines praxisinternen Qualitätsmanagements rechtzeitig beginnt.
